Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"


 

ZAHN - ORGAN - KARTE
- Empirische Zusammenhänge zwischen Zahn-Kiefer und Organen / Krankheiten -




-> Lernen Sie die Zusammenhänge Ihrer (kranken) Zähne mit Ihrem Organismus kennen!

In Verbindung mit diagnostischen Herd / Störfeld Testverfahren und einem Dental DVT dient die Zah Organ Karte der schnellen Übersicht, aber auch zur Patienteninformation / -motivation.
Diese Zusammenstellung wurde von T.C. Hollmann, MediWiss, Naturheilzentrum-Hollmann, Wuppertal bereits 1978 als Synthese der Arbeiten von Dr. Voll, Dr. Ernesto Adler, Dr. Kramer, Dr. Heinz Pflaum, Sollmann und vielen anderen Herd /Störfeldforschern für ganzheitlich arbeitende Zahn-/Ärzte und Heilpraktiker eingeführt. Auch Betroffene können diese Zahn Organ Karte erwerben.

Format: 60 x 52 auf Kunstoff wasserabweisend und lichtecht gedruckt, 2-seitig

Vorderseite der Zahn-Organ-Karte:
Detaillierte Informationen über 4 Quadranten mit je 8 Odontonen plus dem retromolarem Raum ("19, 29, 49, 39").

                                                                                                                       
                                                                                                  
© www.MediWiss.de , T.C. Hollmann
Anmerkung:
Das hier ist die Neuauflage mit wesentlichen Erweiterungen, zB der integrierten Farbpunktur nach Hp Peter Mandel
Natürlich ist das Original im DIN A 2 Format perfekt lesbar!





Rückseite der Zahn-Organ-Karte:
Alphabetisches Verzeichnis zwischen Krankheiten und möglichen Zahnherden!


                                                                                                   © www.MediWiss.de , T.C. Hollmann





Ausschnitt der Zahn-Organ-Karte:



                                                                                               © www.MediWiss.de , T.C. Hollmann

 

" EMPIRISCHE ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN ZAHN-KIEFER / KRANKHEIT"

oder auch: Die Zahn-Organ-Karte
© 2016, Neue, erweiterte Version, 4 farbig, auf 3 mm Forexplatte, Lösungsmittelfrei
Ausführung: Format: DIN-A-2 (59x42) cm 
VK-Preis: 57,15 €  + Mwst 19% = 10,85 €  
Verpackung: Im Preis enthalten.
Porto: zahlt Empfänger (15 €)  BETRAG: 68,00  €uro 
Per Lastschrift
Senden Sie mir Ihre Bestellung und Lieferadresse und zur Vereinfachung des administrativen Aufwandes ihre Kontoverbindung zwecks einmaliger Lastschrift.
Sie erhalten mit der Lieferung selbstverständlich eine Rechnung der Firma Mediwiss.
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Unser Bestreben ist es, Betroffenen optimale Informationen zu geben.
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 ZAHNHERDE

- Beherdete Zähne können Ihre Gesundheit restlos ruinieren!

 

Kernaussage:
Beherdete Zähne können Ihre Gesundheit restlos ruinieren! Sie stellen Therapieblockaden dar, vergleichbar dem Autofahren mit gezogen Handbremse!
Machen Sie keine halben Sachen, keine faulen Kompromisse. Wir beraten Sie gerne über die Hintergründe, auch auf den folgenden Seiten.
Eitrige Zahnwurzelgranulome sind die oft unerkannte Ursache Ihrer unerklärlichen Symptomatik.
Aber auch Zysten im Kiefer, wurzeltote Zähne, Amalgamfüllungen, verlagerte Weißheitszähne, degenerative Kieferveränderungen nach Zahnextraktion (Restostis) uvm.
müssen mit in die ganzheitliche Diagnostik einfließen! 

Engagierte Heilpraktiker, Ärzte für Naturheilverfahren 
und ebensolche Zahnärzte sind heute allerdings wieder einen weiteren Schritt voraus:
Das gezielte Aufspüren mittels  klassischer Röntgendiagnostik ("Panoramaaufnahme")  und dem Kältespray auf verdächtige Zähne (ein toter Zahn schmerzt nicht auf Kältereiz ...) lokalisiert recht schnell einige verdächtige potentielle Herde.
Wir stellen die Frage, ob es Sinn macht, den verdächtigen Zahn zu entfernen, mit neuen diagnostischen Möglichkeiten.
Zusätzliche Verfahren, wie z.B. die Regulations-Thermographie IR-Thermovision und der OroTox Test können Auskunft darüber geben, ob ein verdächtiger Zahnherd aktiv den Organismus belastet, oder ob er (... zur Zeit) relativ harmlos ist. Wie auch immer: Devitale Zähne sind in jedem Fall "tickende Zeitbomben" und gehen gerne in der kostbarsten Jahreszeit "hoch" , dem Urlaub!

Biologisch-ganzheitlich arbeitende Zahnärzte schauen über den Tellerrand hinaus, beachten also mehr als nur die Optik und die Kaufunktion. 
Dazu ziehen sie zusätzlich andere diagnostische Methoden zu Rate, z.B. die völlig belastungsfreie Regulations Thermographie (Wärmeabstrahlung) über den Zahnwurzeln und den OroTox Test. Der gibt Auskunft darüber, ob tote (devitale) Zähne Mercaptane (Leichengift) absondern. Auf seiner Internetseite gibt ein erfahrener Bio-Zahnmediziner Informationen zum Thema Tote Zähne

Doch wie erklärt sich die extrem starke Auswirkung der Zähne auf den Organismus ?
Der bekannte Naturheilarzt Dr. med. Wolff Kersten v. Düring beschreibt die Hintergründe so:
Ein gesunder Zahn ist mit seiner Wurzel in den Knochen eingebettet und in einem Fasersystem als Dämpfungsmechanismus aufgehängt. Im Inneren des Zahnes befindet sich der Zahnnerv mit Blutgefässen. Über dieses Gefäß-Nervenbündel wird die Ernährung des Zahnes sichergestellt und gleichzeitig die Nervenreizung als eine Art Warnsystem benutzt, welches über eine Schmerzmeldung Defekte oder Erkrankungen anzeigt. Wenn nun dieser Nerv stark gereizt wird, sei es durch Zahnbruch, Überbelastung oder Entzündung durch einen kariösen Defekt, so kann er absterben. Die Folge ist, dass mit dem toten Nervengewebe auch Bakterien und Leichengifte im Wurzelkanal zurückbleiben. Selbst die beste Wurzelbehandlung kann nur einen gewissen Teil dieser giftigen Substanzen aus dem weit verzweigten Kanalsystem entfernen. Da der Zahn mit dem umliegenden Gewebe, der Wurzelhaut und dem Kieferknochen in ständigem aktiven Austausch steht, werden so auch Bakterien und Toxine ständig in den Körper geschwemmt.

Im Zahn verbleiben also hochinfektiöse, giftige Organbestandteile und Abfallprodukte, welche über die Seitenkanälchen in das umliegende Knochengewebe und über die Markräume des Kieferknochens in das Fliesssystem des Organismus gelangen.

Noch gravierender sind die Auswirkungen an den Zähnen, die unbemerkt abgestorben sind aber nie wurzelbehandelt wurden. Da hier noch das gesamte abgestorbene und infizierte Nervengewebe im Zahn vorliegt und somit ungleich mehr Bakterien und Gifte völlig ungehindert frei werden sind die Reaktionen meist noch wesentlich stärker.

Machen Sie sich einmal bewusst: Abgestorbene Körperteile, wie z.B. Finger oder Zehen werden amputiert, da sie den Körper innerhalb kürzester Zeit durch die freiwerdenden Bakterien und Leichengifte zerstören würden. Tote Zähne, die die gleichen Gifte abgeben verbleiben jedoch im Körper. 

Das Problem liegt darin begründet, dass der bereits abgestorbene Zahn keine Möglichkeit hat über einen warnenden Schmerz den Organismus auf das Problem aufmerksam zu machen. Selbst der Grossteil der Zahnärzte nimmt eine solche Situation nicht allzu ernst. Im Glauben an die Allmacht des Immunsystems, welches „so wenige“ Gifte und Bakterien schon im Zaum hält und der Hoffnung, durch eine Wurzelbehandlung möglichst viel infiziertes Restgewebe entfernen und Tausende winzige Wurzelkanälchen dicht verschließen zu können, werden wurzeltote, infizierte Zähne belassen. Einerseits funktioniert das zumindest technisch oftmals für lange Zeit und ein gesunder Patient kann auch sicher diese ständige Belastung des Immunsystems gut kompensieren. Andererseits muss man sich die Frage stellen, inwieweit ein Erkrankter auf diese zusätzliche Schwächung reagiert, denn irgendwann ist die Fähigkeit zur Kompensation erschöpft.

Wenn eine solche chronische Entzündung in den umgebenden Knochen einbricht, führt sie je nach Abwehrleistung des Organismus, zu einer chronischen Knochenentzündung bzw. Zyste oder es kommt zu akuten Prozessen, bei denen sich der Eiter einen Weg nach außen sucht und einen Abszess bildet. Diese typische „dicke Backe“ sehen Zahnärzte in den letzten Jahren allerdings immer seltener, denn dazu gehört ein intaktes Immunsystem, welches sich den Erregern gegenüber massiv zur Wehr setzt. Diese Verringerung der Abwehrleistung in der Bevölkerung wird bei Betrachtung des Absinkens von Immunglobulin A, einem Indikator für die Immunkraft, um 30% seit dem 2. Weltkrieg deutlich. Ursächlich dafür stehen neben den vielfältigen Umweltgiften auch der oftmals leichtfertige Umgang mit Medikamenten. So wird jeder noch so kleine Infekt heute mit Antibiotika beschossen, jedes noch so harmlose Fieber mit fiebersenkenden Tabletten „behandelt“, obwohl es sich zumeist um ein gesundes Heilfieber handelt.

Die Folge ist, und damit schließt sich der Kreis, das Störfelder einfach unerkannt bleiben und über die im Vorfeld bereits diskutierten Mechanismen über Fernwirkungen krank machen. 

Je nachdem wie lange es dauert bis ein solches Störfeld erkannt wird, arbeitet im Patienten oft über Jahrzehnte eine Giftfabrik, die Bakterien und Leichengifte in den Körper schleust.

Experimente bei denen solche, aus abgestorbenen Zellen stammenden Leichengifte gesunden Tieren verabreicht wurden, ergaben schwere Leberschäden und entzündliche Herde sowie degenerative Veränderungen an anderen Organen. 

Für im Knochen verbliebene Wurzelreste oder Restostitiden (Knochenentzündungen) sind ähnliche Zusammenhänge wie bei den wurzeltoten Zähnen nachzuweisen. Bei der Extraktion eines Zahnes ist es unter Umständen möglich, dass Fragmente oder Wurzelreste im Knochen verbleiben, ohne das dieses vom Zahnarzt erkannt und weiter verfolgt wird. Der Knochen heilt über diesem abgebrochenen Zahnfragment in der Regel problemlos zu und der Patient hat tief im Inneren des Knochens ein Stück toten Zahn, inklusive der davon ausgehenden Entzündungsreaktion.

Restostitiden sind in bereits zahnlosen Bereichen vorliegende Entzündungen im Sinne einer abgekapselten Zyste oder im schlimmeren Fall einer diffusen Einschmelzung. Diese Restentzündungen stammen zumeist von ehemaligen Zahnherden, die entweder nicht vollständig oder aber bei mangelhaftem Regulationspotential entfernt wurden. Zahnherde sind im übrigen mit ca 60% die häufigsten Störfelder gefolgt von den Mandeln und Narben.

Diagnose und Therapieentscheidung:

Jeder Mensch ist so individuell, das man niemals eine grundsätzliche Therapieentscheidung treffen kann. Prinzipiell muss das Alter, die Immunlage und die Psychologie des Patienten berücksichtigt werden. Ausserdem die Stärke und Lokalisation der Beschwerden, die Position und strategische Bedeutung des wurzeltoten Zahnes sowie Stärke und Grösse der vorliegenden Entzündung. Es gibt aber dennoch einige Situationen in denen man möglicherweise zu einer Entfernung aller wurzelbehandelten Zähne raten muss: Dies sind die sehr schwer erkrankten Patienten, wie z.B. Krebs- oder MS-Patienten. Da es z.B. bei Krebs Patienten nur um eines geht, nämlich um das Überleben, treten alle anderen Entscheidungskriterien in den Hintergrund und es ist wichtig bei diesen Patienten das Immunsystem so weit wie möglich zu entlasten und so seiner Genesung mehr Heilungsimpulse zu geben.

Findet man einen Zahn, der einen deutlichen röntgenologischen Befund aufweist oder eindeutig bestimmten organischen Beschwerden zugeordnet werden kann, so wird evtl. ebenfalls zu einer Entfernung geraten.

Wurzelspitzenresektionen, d.h. die Entfernung der unteren Wurzelanteile inkl. der Entzündung sind immer problematisch, da eine Entfernung der Wurzelspitze lediglich technisch das Problem lösen kann, niemals aber regulativ. Ganz im Gegenteil kann durch eine Resektion ein vormals abgekapselter Prozess erst systemisch aktiv werden. Das heisst eine Wurzelspitzenresektion macht, auch wenn sie röntgenologisch und makroskopisch sichtbar abheilt, die Situation durch Keimaufschwemmung oder Bindegewebsblockaden oftmals noch schlimmer. Häufig kann man erleben, wie nach einer Wurzelspitzenresektion zwar zunächst eine Verbesserung, dann aber eine massive Verschlimmerung oder ganz neue Symptome erscheinen ( z.B. Gelenkbeschwerden ). Erst eine Entfernung des Zahnes bringt dauerhafte Beschwerdefreiheit mit sich. 

Lediglich in Fällen, in denen ein Zahn strategisch sehr wichtig ist, wie z.B. im Frontzahnbereich oder bei Patienten, welche beim Lachen ihr gesamtes Zahnfleisch zeigen und die ansonsten eine recht robuste Gesundheit aufweisen und keine oder nur wenige Beschwerden haben, sollten Wurzelspitzenresektionen durchgeführt werden. Allerdings nur unter Vorbehalt und unter regelmäßiger Kontrolle.

Nun gibt es aber sehr viele Patienten, bei denen man weder röntgenologisch noch anamnestisch einen Bezug zu einem der wurzelbehandelten Zähne herstellen kann. In diesem Fall kommen andere, sehr sensible Diagnosemöglichkeiten zum Einsatz, um feststellen zu können, ob der Zahn schädigende Einflüsse auf den Organismus aufweist oder nicht.

Bei diesen Diagnosemethoden geht es vor allem darum, das sog. Regulationsverhalten des Organismus richtig zu interpretieren.

Regulationsverhalten ist im Allgemeinen nichts anderes als die Reaktion des Körpers auf einen Reiz hin. Um hier zu Aussagen zu kommen setzt man den Körper einem Reiz aus und prüft dann die Reizantwort, bzw. deren Abweichung von einem definierten Normverhalten. Man unterscheidet u.a. Normalreaktion, abgeschwächte Reaktion, überstarke Reaktion und paradoxe (gegenteilige) Reaktion. 

Eine sehr elegante Möglichkeit, den Körper in verschiedenen Arealen auf seine Reizbeantwortungsfähigkeit hin zu untersuchen, stellt die sog. Computer-Regulations-Thermographie dar. Durch diese Untersuchung kann in Kombination mit der so genannten Neuraltherapie auf elegante Weise ein Zusammenhang zwischen Zahnstörfeld und Gesamtkörperregulationsverhalten zweifelsfrei nachgewiesen werden. 

Um zu gewährleisten, das nach einem operativen Eingriff, bzw. Entfernung eines Zahnes oder Wurzelrestes oder einer Restentzündung im Kieferknochen eine, auch aus ganzheitlicher Sicht regulatorisch einwandfreie und vollständige Ausheilung stattfindet, sind einige wichtige Kriterien zu beachten.

Bei der Zahnsanierung ist es nach einer vorsichtigen und schonenden Extraktion wichtig, das Zahnfach absolut gewissenhaft auszuschaben oder ggf. auszufräsen, um wirklich alle infizierten Knochenanteile zu entfernen. Dies dauert oft wesentlich länger als die eigentliche Extraktion selbst.

Damit anschließend eine auch aus regulatorischer Sicht ausreichende Heilung des sanierten Bezirkes stattfinden kann, sollte eine naturheilkundliche Begleittherapie durchgeführt werden.
Quelle: http://www.naturheilverfahren-freiburg.de/Zahnherde.htm. Mit frdl Genehmigung durch den Autor. Vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.


Frage: Wie kann nun die Diagnose einer Restostis gestellt werden?
Mit normalem Röntgen Verfahren geht das jedenfalls in den allermeisten Fällen nicht, egal ob Panorama Aufnahme oder Einzelbild.
Mithilfe der Regulations Thermographie dagegen oder dem Ultraschallverfahrens "Cavitat" , oder einer  3-D digitalen Volumentomographie des Kiefers, genannt "NewTom" (die Strahlenbelastung ist allerdings nicht ganz niedrig)


Über die Beziehung der Zähne zu unseren Organen gibt die  "ZAHN-ORGAN-TAFEL" Auskunft. Die darauf zusammengefassten Erkenntnisse beruhen auf jahrzehntelangem Erfahrungsgut von Ganzheitsmedizinern, die zusammen mit Bio Zahnärzten täglich am Patienten ihre Erfahrungen machen konnten, fern von jeder akademischen Theoretisierung. Einige ihrer Erkenntnisse sind schulmedizinisch noch nicht anerkannt. Eine weitere wichtige Seite beschäftigt sich mit Zahnstörfeldern.
 

Unsere Aufgabe in der Lösung von Herdbelastungen:
1. Erkennung, Diagnose, das "daran denken" - Infrarot-Thermographie, Laborteste
2. Kommunikation, Abstimmung der erforderlichen Massnahmen
    Wir arbeiten gerne mit jedem kooperativen Zahnarzt /in zusammen.
    Wir nennen Ihnen aber konsequenterweise ggf. auch engagierte ganzheitlich arbeitende Bio-Zahnärzte in der Gegend.
2. Materialtestung, Materialwahl
    In der Frage der problematischer Materialwahl (Gold, Kunststoff, Amalgam..) können wir die Verträglichkeit über Immunteste für Sie klären. Dabei werden in einem hochmodernen Labortest Ihre lebenden Lymphozyten mit den entsprechenden
    Materialien konfrontiert. Dadurch kann dann objektiv und individuell der Grad einer möglichen Sensibilisierung abgelesen werden. Verfahren wie Elektroakupunktur, Vegatest, Bioresonanz, Kinesiologie sind dazu übrigens m.M. nach völlig
   ungeeignet, da subjektiv und unwissenschaftlich.
3. Begleittherapie (Heilungsförderung, Immunsystem)
4. Schwermetallausleitung (Amalgam) und - Entgiftung
5. Wir sind überzeugt, dass Metallfreiheit im Mund die optimale Lösung darstellt. Schauen Sie hier, wie weit die Technik inzwischen ist: www.metallfreier-mund.de 



Zum historischen Verständnis:
Vor einigen Jahrzehnten gab es eine Welle der Herdsanierungseuphorie. Man glaubte, das durch Entfernung von Zahnherden jede Krankheit ausheilen könne. Viele sensationelle Heilerfolge wurden berichtet. Jeder heutige Zahnarzt weiß auch die eine oder andere spektakuläre Heilung zu berichten.
Danach erfolgte die Ernüchterungsphase: Tatsächlich waren längst nicht alle Erkrankungen auf diesem Wege zu heilen.
In der Folge traten die Gegner der "Fokallehre" auf den Plan:
Kein einziger Zahn sollte mehr gezogen werden. Ja, noch schlimmer: es galt schon bald als Kunstfehler.
In dieser Phase ist die übliche Schulmedizin bis zum heutigen Tage stecken geblieben. Das muss einmal deutlich gesagt werden. 
Dazu kommen wirtschaftliche Zwänge: Es ist billiger, eine Wurzelbehandlung durchzuführen, als nach einer biologisch sauberen Entfernung des toten Gewebes biologisch einwandfreien Zahnersatz (Zirkonimplantat) zu schaffen.


Mit seinem Buch "Mehr Heilungen von Krebs" versuchte Dr. med Issels seine Patienten vom Ernst und der Notwendigkeit engagierter und konsequenter Zahnsanierung zu überzeugen.
Heutige Zahnmediziner beachten den Zusammenhang zwischen devitalen (toten) / wurzelbehandelten Zähnen und den Auswirkungen auf das Immunsystem nicht mehr genug. Die Erhaltung der Kaufähigkeit ist zur heiligen Kuh geworden. Es gibt allerdings zunehmend Bio-Zahnärzte, die sich ganzheitlich weitergebildet haben, denn: wie soll ein Immunsystem frei und kraftvoll arbeiten, "wenn die Handbremse gezogen ist", sprich: ein Fokus den Menschen und sein Immunsystem belastet?

Zusammenfassung des folgenden Artikels von Dr. Josef Issels:
1. Viele chronische Krankheiten haben als bedeutsame Mitursache einen Herd (Fokus, Störfeld...).
2. Am häufigsten sind das Zahn- und Mandelherde.
3. Herde haben Fernwirkung auf bestimmte Organe (Gelenke, Herz, Nieren..) und vor allem auf das Immunsystem.
4. Das Ausmaß der Schädigung durch Herde hängt von der Abwehrlage des Patienten ab.
5. Krebspatienten haben durch vorhandene Abwehrschwäche eine Sonderstellung. 
    In ihrem Fall dürfen keine faulen Kompromisse eingegangen werden.
6. Wurzelbehandelte Zähne können technisch gesehen nicht einwandfrei unbedenklich sein. 
    Es verbleiben in den Wurzelseitenkanälen Eiweißreste. Diese belasten durch Toxine (Giftstoffe) den Organismus.
7. Das Röntgenbild des toten Zahnes gibt oft kein zuverlässiges Bild der tatsächlichen Verhältnisse wieder.
8. Dr. Issels hatte beobachtet, das 98 Prozent seiner Patienten 2-10 pulpentote Zähnherde hatten. Ein Zufall? Sicherlich nicht!
9. Wie wirken Zahnherde auf den Organismus negativ ein?

    A- über den neuralen Weg (über das Nervensystem: Störfeld ist hier der Begriff)
    B- durch Giftstoffe ( Bakterientoxine und -proteine ). Das Immunsystem muß sich ständig mit dieser Störung beschäftigen und kann seine eigentliche Aufgabe nicht wahrnehmen.
    C- über das Immunsystem oder auch die Blockade des Immunsystems
    D- über Bakterien / Krankheitserreger. Diese streuen unbemerkt in den Körper und setzen sich u.U. auf der Herzklappe fest oder in Gelenke (Rheuma)

10.Neben toten Zähnen kommen als Herde auch auch Restknochenentzündungen (Restostitis, Osteomyelofibrose) im Kieferknochen in Frage (als Folge von Zahnverlust und nicht optimal erfolgter Wundheilung nach Extraktion), außerdem Zysten, Wurzelreste, Parodontose und verlagerte Weißheitszähne.
Die Materialfrage von Zahnersatz und Füllungen spielt ebenfalls eine gewisse Rolle (Amalgam, Palladium usw.)

Es folgt ein Ausschnitt aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Dr. med. Josef Issels, dem beeindruckenden Pionier der Biologischen Krebstherapie in der Ringbergklinik. Viele Prominente erfuhren dort Heilung. Sein berühmtester Patient war damals der Musiker Bob Marley. Dr. Issels hatte in der Vorära der Chemotherapie immerhin schon beeindruckende Heilerfolge. Viele seiner Erklärungsversuche entsprechen nicht mehr der heutigen Terminologie. Interessanterweise bestätigen sich seine Erfahrungswerte aber in neuem Licht.

"Mehr Heilungen von Krebs",
Helfer Verlag, E. Schwabe, Bad Homburg:

"Bereits in den ersten Jahren unseres Jahrhunderts hat PÄSSLER die ätiologische Bedeutung des Herdes (Fokus) für eine stattliche Liste von Fernsymptomen aufgezeigt. Inzwischen haben zahlreiche namhafte Autoren (BERTZBACH, ECKERT- MÖBIUS u. a.) die „Streubreite" des Herdes, seine ursächliche Mit-Beteiligung am Entstehen der verschiedenartigsten Krankheitsbilder beschrieben. An erster Stelle stehen rheumatische, Nieren-, Haut-, sowie Herz- und Gefäßerkrankungen. Aber auch Magen-, Darm-, Urogenital- oder gewisse chronische Augenerkrankungen, Asthma, Multiple Sklerose und genuine Epilepsie finden nachweislich oft ihre Mitursache in dem Vorhandensein eines nicht sanierten Herdes. Unbestreitbare Fakten aus langer ärztlicher bzw. zahnärztlicher Erfahrung zeigten deutlich direkte Beziehungen zwischen Allgemeinerkrankungen und versteckten chronischen Herden des Kopfes auf. Die Schwierigkeit, diese Fakten in ihrem Wirkungsmechanismus exakt zu erklären, verhinderten trotz der un- übersehbaren praktischen Erfahrungen eine grundlegende Änderung herkömmlicher Zahnbehandlung bis zur „endgültigen Beweisbarkeit" von PÄSSLERS Lehre. Die Beweiskraft der in den letzten sieben Jahren erbrachten Forschungergebnisse läßt nun aber ein Verharren in der traditionellen Auffassung über die Fokaltherapie endgültig nicht mehr zu.  

Die Deutsche Medizinische Arbeitsgemeinschaft für Herdforschung informiert die Ärzte- und Zahnärzteschaft über die Fortschritte internationaler Forschung. Deren heutiger hoher Stand ist nicht zum geringen Teil Forschergruppen um SIEGMUND - der übergeordnete (Hirn-) Zentren für die Fernwirkung des Herdes verantwortlich machte - um FLECKENSTEIN/ERNSTHAUSEN - die bereits vor fast zwanzig Jahren Arbeiten über die Depolarisation von Organzellen durch fokale und toxische Irritation veröffentlichten - um HILLER/ SCHUG-KOESTERS und GAEBELEIN - die Untersuchungen des Dentin Eiweißes und seiner Zerfallsprodukte betrieben — um den Pathologen EGER und JUNGE/HÜLSING über die Beeinflussung des Bindegewebssystems durch Herdbelastung — zu danken. Allen voran dürfen die österreichischen Grundlagenforscher und Kliniker genannt werden, für die hier die Namen PISCHINGERs und KELLNERS stehen sollen. Ihre Arbeiten führten zur Entdeckung neuartiger serologischer und elektro-physiologischer Herdtest-Methoden. ALTMANN, AIGINGER, PERGER, RICCABONA, THIELEMANN und viele andere zeigten die Wirksamkeit der Zahnherde auf und verboten die A-Vitalisierung pulpenkranker Zähne. Der unermüdlichen Initiative von GLASER und TÜRK ist es zu danken, das in aufklärenden Vorträgen die Fachwelt mit dem Stand der neuesten Forschung vertraut gemacht wird.  

Was ist ein „Herd"?  
Die Deutsche Medizinische Arbeitsgemeinschaft für Herdforschung und Herdbekämpfung definiert den „Herd"  
- „als abwegige örtliche Veränderung im Organismus",  
- „die über ihre nächste Umgebung hinaus Fernwirkungen auszulösen vermag".  

Jede örtlich umschriebene krankhafte 0rganveränderung— so etwa eine chronische Entzündung, eine degenerative Veränderung, eine Narbe kann (unabhängig von ihrer Größe und Lage) als „Herd" bzw. als „Störfeld" wirksam sein.  

Am häufigsten sind Zahn- und Mandelherde und ausschließlich von diesen soll in der Folge die Rede sein, ohne damit die Bedeutung anderer Herde schmälern zu wollen. Erkrankungen, die von einem Herd (beispielsweise also von einem Zahn- oder Mandelherd) ihren Ausgang nehmen, werden als Herderkrankungen (beziehungsweise als Herdbedingte Erkrankungen oder Fokaltoxikosen) bezeichnet, weil sie durch Fernwirkung eines Herdes (Fokus) beziehungsweise eines Herdinfektes (— Fokalinfektes) hervorgerufen werden. Die Fernwirkung eines Herdes kann eine örtlich umschriebene bleiben, kann sich beispielsweise auf ein einzelnes Gelenk beschränken. Sie kann aber auch (in Form einer Allgemeinerkrankung) den Organismus in seiner Gesamtheil in Mitleidenschaft ziehen. Wie wir später sehen werden, kann diese Fernwirkung auf verschiedenen, voneinander relativ unabhängigen Wegen zustande kommen.
 
PISCHINGER und KELLNER definieren den „Herd" als eine „chronisch abwegige lokale Veränderung im Bindegewebe, die über ihre nächste Umgebung hinaus die verschiedensten Fernwirkungen auszulösen vermag und sich daher mit der lokalen und allgemeinen Abwehr in ständiger aktiver Auseinandersetzung befindet".  Jede chronische Entzündung, jede Narbe, jede degenerative oder sonstige Veränderung kann also diese Bedingung erfüllen. Der Herd ist in das mesenchymale Grundgewebe eingebettet und hat so direkten Kontakt mit der Endstrombahn der Blut- und Lymphgefäße und den neurovegetativen Nervenfasern, die die Verbindung mit dem Organismus herstellen. Über jedes dieser Leitungssysteme wird er daher Fernwirkungen in anderen Organen auslösen können. Die Reizung der Nerven des Herdbereiches wird zunächst in die vegetativen Zentren projiziert, wo sie zur Ursache vegetativer Fehlsteuerungen werden kann, die ihrerseits ebenfalls wieder auf den Gesamtorganismus zurückwirken können. Über die Gefäßsysteme werden hingegen Herdgifte oder Bakterien in den Organismus eingeschwemmt, wo sie überall ihre infektiösen, toxischen bzw. allergisierenden Eigenschaften zu entfalten vermögen.  

Nach SIEGMUND kommt es nicht darauf an, „darüber zu diskutieren, ob eine Infektion, eine Intoxikation, eine allergische Umstimmung, eine über das vegetative Nervensystem ... zur Auswirkung kommende Neurodystrophie oder eine über humorale Mechanismen in die Peripherie wirkende Zellstoffwechselstörung das Wesen der Fokalerkrankung ausmacht", sondern „das bei den Rückwirkungen eines Herdes sämtliche Faktoren miteinander beteiligt sind", die man folglich auch m i t - und nicht neben einander zu würdigen habe. „In der Entwicklung der Herdlehre spiegelt sich jeweils das Bild der zeitgenössischen Medizin." (SIEGMUND)  Das Ausmaß der krankmachenden Fernwirkung eines Herdes hängt im allgemeinen davon ab, ob der Organismus dem Herd mit ausreichend wirksamen Abwehrmaßnahmen zu begegnen vermag. Solange das Herdgeschehen durch lokale Abwehrmaßnahmen beherrscht werden kann, werden sich im Organismus des „Herdträgers" noch keine herdbedingten Fernwirkungen ergeben.   Diese Fernwirkungen werden sich jedoch bemerkbar machen, wenn die körpereigene Resistenz zusammengebrochen ist. Aus dem „ Herdträger" ist jetzt ein „ H e r d k r a n k e r" geworden, dessen Abwehrkraft sich nunmehr mit der bestehenden Fokaltoxikose auseinanderzusetzen hat.
 
Da bei Krebskranken stets ein Zusammenbruch der Abwehrlage erfolgt ist, ohne die es nicht zur Manifestierung der Geschwulst kommen kann, werden virulente Zahnherde und — wie wir später ausführen - Mandelherde auch bei diesen Patienten immer herdwirksam sein und damit die Krankheit fördern. Für den Krebspatienten gilt daher der Satz, dass jeder Herdträger auch ein Herdkranker ist, was für das therapeutische Vorgehen maßgeblich zu sein hat.  

Zahnherde 
Eine Zahnwurzelbehandlung, die keine Herde setzt, gibt es nicht. (SCHONDORF)  

Nahezu jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens mit dem Problem der Karies konfrontiert, gegen die auch intensivste Pflege der Zähne nicht vollständig zu schützen vermag. Ihre Ursachen reichen bis ins Kindesalter, ja sogar in die vorgeburtliche Phase zurück. Gestörte Erbanlagen, Fehlernährung (Mesotrophie) und andere krankmachende Umwelteinflüsse verschulden eine Fehlentwicklung des Gebißapparates, die sich durch Verlagerung der Zähne oder als Anfälligkeit für Zahnfleischerkrankungen und vor allem für Karies bemerkbar macht. Die Schmelzkrone des Zahnes ist trotz ihrer porzellanharten Oberfläche durchaus verletzlich. Aus vielerlei Ursachen können sich daher Schmelzdefekte entwickeln, vorzugsweise in den Kronenfurchen oder an den Berührungsflächen benachbarter Zähne, an Stellen also, die schwer zu reinigen sind. Die Karies wird, solange sie sich auf die nervenlose Schmelzschicht beschränkt, nicht als schmerzhaft empfunden. Das Einsetzen des Zahnschmerzes zeigt daher warnend an, daß die Karies bereits in das von Nerven durchzogene Zahnbein eingedrungen ist. Mit dem Fortschreiten der Zahnfäule wird früher oder später das Zahnbein durchsetzt, die Pulpenhöhle eröffnet und infiziert. Solange nur Schmelz- und Zahnbeinschichten von der Karies erfaßt worden sind, kann der Zahn ohne Nachteile für den Patienten durch konservierende Maßnahmen lebend erhalten werden. Ein Zahn mit eröffneter und entzündeter Pulpa ist hingegen verloren und muß unverzüglich extrahiert werden.
 
In dem verständlichen Bestreben, möglichst viele Zähne kaufähig zu erhalten, hat man nach Möglichkeiten gesucht, diese an sich verlorenen Zähne zu konservieren. Durch Ausräumung, Desinfektion und Füllung der Pulpenhöhle sowie durch anschließende Überkronung glaubte man, sie ohne Gefahr für den Patienten erhalten zu können. Diese Annahme ging von der Voraussetzung aus, daß die Pulpenhöhle nur an der Wurzelspitze geöffnet sei, das man sie steril füllen und vollkommen dicht gegen den Organismus abschließen könne.  
Die von W. MEYER (Göttingen) hergestellten Ausgußpräparate der Pulpenhöhle ein- und mehrwurzeliger Zähne lassen jedoch deutlich erkennen, daß der Wurzelkanal keineswegs eine geschlossene Röhre darstellt, sondern einem Baume gleicht mit vielen Ästen, die nach allen Richtungen hin in den Zahnkörper ein- dringen. Siehe Abbildung:

Auch ALTMANN, DOEPKE und PRITZ, sowie G. FISCHER, HESS und andere Forscher haben sich eingehend mit der Feinstruktur des Zahnes befaßt. Sie haben gefunden, daß die Hartsubstanz des Zahnes keineswegs ein totes Gebilde darstellt, sondern, das sie mit Pulpa und Wurzelhaut in lebhaftem Stoffaustausch steht. Pulpenhöhle und Außenfläche der Zahnwurzel sind durch feinste Kanälchen miteinander verbunden. Sie stehen ihrerseits wiederum über die mesenchymalen Spalträume und Kapillaren der Wurzelhaut mit den Kanälchensystemen des Kieferknochens und dessen Markräumen — und damit mit dem Gesamtorganismus — in Verbindung. Diese Erkenntnisse haben die seit Jahrzehnten bestehende Vorstellung widerlegt, daß der Zahn nach Ausräumung und Abdichtung der Pulpenhöhle ein isoliertes, lebloses Gebilde sei, das mit dem Organismus keinerlei Austauschvorgänge mehr unterhalte. Selbst perfekteste Konservierung wird allenfalls den senkrechten Mittelstamm des Wurzelkanalsystems erfassen können, auf keinen Fall aber auch die davon sich abzweigenden seitlichen Äste, ebenso wenig die zahlreichen Dentinkanälchen, die ebenfalls vom Wurzelkanal ihren Ausgang nehmen. Auch nach sorgfältigster Präparation des Wurzelkanals wird in diesen Nebenräumen immer Eiweiß verbleiben. Dieses Eiweiß ist in der Regel infiziert und durch Desinfektions- und Füllstoffe denaturiert, wobei toxische Abbauprodukte gebildet wer- den. MEYER (Göttingen) hat gezeigt, daß die Dentinkanälchen eine reiche Bakterienbesiedlung aufweisen. Die von diesen Mikroben erzeugten Fäulnisgifte können beim wurzelgefüllten Zahn nicht mehr nach außen in die Mundhöhle entleert, sondern nur noch durch die Querverbindungen und die unverschlossenen Äste des Wurzelkanals abgeleitet werden, um schließlich in die Markräume des Kiefers und damit in die Fließsysteme des Organismus zu gelangen. Aus dem Zahn ist durch die avitalisierende (abtötende) und konservierende Behandlung eine „Giftfabrik" geworden, durch die der Organismus fortwährend geschädigt wird.
 
Der wurzeltote Zahn nimmt Entzündungsvorgänge nicht mehr wahr, auch dann nicht, wenn die Eiterung bereits in den umgebenden Knochen eingebrochen ist. Der Warnschmerz ist dem avitalen Zahn verloren gegangen. Nichts veranlaßt daher den Kranken, diesen gefährlichen Giftherd entfernen zu lassen, so dass dieser Jahrzehnte, oft genug lebenslänglich seine verheerende Wirkung entfalten kann. Die Entzündungsvorgänge, die in den Kanälchen und Wurzelgängen des nervtoten Zahnes in Gang gekommen sind, greifen im Laufe der Zeit auch auf die Markräume des knöchernen Zahnbettes über, wo sie eine Knochenmarksentzündung hervorrufen können. Der weitere Verlauf dieser Entzündung wird durch die noch vorhandene Resistenz des Organismus bestimmt. Bei intakter örtlicher Resistenz wird dieser Prozeß durch eine bindegewebige Kapsel abgeschirmt, die man als Granulombeutel bezeichnet. Der Organismus will damit sowohl der weiteren Ausbreitung des entzündlichen Prozesses als auch dem Abströmen des giftigen Kapselinhaltes in die Körperperipherie entgegenwirken. Bei der Röntgenaufnahme dieser Zähne zeigen sich Granulome als mehr oder weniger ausgeprägte Aufhellung z. B. an der Wurzelspitze des Zahnes. Ein solcher Zahn wird als röntgen - p o s i t i v bezeichnet. Ist die örtliche Resistenz jedoch bereits so sehr geschwächt, daß der Entzündungsherd nicht mehr abgekapselt werden kann, werden die Entzündungsgifte ungehindert ins Knochenmark und in den Organismus vordringen können. Wenn ein Entzündungsprozeß nicht mehr lokalisiert und abgekapselt werden kann, so beweist dies - wie PISCHINGER und KELLNER betonen, daß der Organismus bereits weitgehend reaktionsunfähig geworden ist. Bei der Röntgenaufnahme dieser Zähne zeigen sich in der Regel keine Aufhellungen. Sie werden als röntgen - negativ bezeichnet.
 
Bei unseren Krebskranken sind solche nicht abgekapselte Herde, also röntgen- negative Zähne, besonders häufig vorhanden, was die hochgradige Abwehrschwäche dieser Patienten erkennen läßt.
 
Es besteht Übereinstimmung darüber, das Gebißherde ausgeräumt werden müssen und es ist daher auch allgemein üblich geworden, mit Hilfe des Röntgenbildes nach solchen Herden zu fahnden. Leider hat sich ergeben, das auf diese Weise nur ein Teil der Gebißherde objektiviert werden kann. Abgekapselte Herde, also Granulome und Zysten, sind in der Regel zwar von röntgenologisch wahrnehmbaren Knochendefekten begleitet, die allerdings aber nur dann auch röntgenologisch erfaßt werden können, wenn sie groß genug und nicht gerade innerhalb des Zahnschattens gelegen sind. Weil: seltener finden sich deutliche Röntgensymptome hingegen bei den diffusen, nicht abgekapselten Knochenabszessen. Gerade die gefährlichsten aller Gebißherde erweisen sich demnach besonders häufig als röntgen negativ und selbst von den röntgen positiven Prozessen werden wiederum nur die zufällig schattenfrei gelagerten Herde erfaßbar sein. Da röntgen - negative Herde sich der Sanierung entziehen, werden sie ihre zerstörende Wirksamkeit unbehindert weiter entfalten können.
 
Die moderne Forschung hat festgestellt, das jeder pulpentote Zahn, sobald sein Eiweiß zerfällt, sich toxisch auswirken kann. Dieser Tatsache müssen wir therapeutisch Rechnung tragen.
 
Für alle nervtoten Zähne mit und ohne Röntgenbefund gibt es nur eine richtige Behandlung — die sofortige Extraktion.
 
Damit ist es aber oft nicht getan. Die Erfahrung hat gezeigt, das auch vitale Zähne so geschädigt sein können, daß ihre krankmachende Wirksamkeil fast der eines avitalen Zahnes gleichkommt. So kann e i n Nerv eines dreiwurzeligen Zahnes abgestorben sein, es können chronische Pulpa-Entzündungen, Ostitiden oder sonstige Veränderungen entstehen, die man im Röntgenbild nicht erkennen kann.
 
Wie sehr die diagnostische Erfassung und die Sanierung von Gebißherden noch im argen liegt, zeigen uns die Patienten, die nach erfolgter Zahnsanierung bei uns eingeliefert werden. Sehr häufig finden wir bei ihnen noch röntgen - negative, avitale Zähne, Wurzelreste und Restostitiden (Knochenentzündung im Kiefer), die diagnostisch nicht erfaßt und daher auch nicht beseitigt worden sind. Die Erfahrung hat uns gelehrt, das eine Teilsanierung ihren Zweck verfehlt. Nur einer wirklich totalen Sanierung wird es gelingen, den Organismus entscheidend zu entlasten.
 
Es ist daher zusätzlich zur Röntgen-Diagnostik notwendig, weitere diagnostische Hilfsmittel heranzuziehen, so zum Beispiel die 1-R-Diagnostik, die Vitalmessung des Zahnes, die Messung des Hautwiderstandes und andere elektrometrische Meßmethoden. Sie stehen seit Jahren zur Verfügung und können uns Aufschluß über eventuelle Herdwirkung eines Odontons geben. Wenn man eine totale Sanierung des Gebisses durchführen will, ist es also unbedingt notwendig, nicht nur die avitalen Zähne, sondern auch die latenten Herde des Kiefers zu entfernen, die bereits herdwirksam sind oder werden können,
 
Mit der restlosen Entfernung des avitalen Zahnes samt seiner Wurzel(n) darf der zahnärztliche Eingriff nicht beendet werden. Die Alveole - das Zahnfach des Kiefers - ist gründlich bis auf den gesunden Knochen auszubohren. Nur so werden Restostitiden oder seitenständige Granulome verhütet. Nicht nur der Zahn ist der Herd, sondern auch der ganze Zahnhalleapparat.
 
Für den ursächlichen Zusammenhang zwischen Herd- und Tumorgeschehen haben die Untersuchungen in unserer Klinik eine Reihe von Belegen zu erbringen vermocht. Besonders anschaulich sind die Ergebnisse, die mit Hilfe des „Infra-Rot-Testes" (Thermographie) gewonnen wurden. Jeder entzündliche Krankheilsherd erzeugt auf der zugehörigen Hautoberfläche eine krankhafte Zunahme der Infra-Rot-Strahlung (= der „IR-Strahlung"), die jeweils um so kräftiger ist, je stärker der zugehörige Herd gerade aktiv ist. Mit Hilfe eines InfraRot-empfindlichen-Meßgerätes (= des IR-Toposkops nach SCHWAMM) kann die Stärke dieser Strahlung laufend verfolgt werden. Wir haben nun festgestellt:
 
- dass die Strahlungsintensität wurzeltoter Zähne und die Strahlungsintensität des Tumorbereichs sich in der Regel gleichsinnig verhalten,
- dass also beispielsweise einer Abnahme der 1-R-Aktivität der Gebissherde nach der Sanierung
- Jeweils eine Abnahme der Infrarot-Abstrahlung über den Tumorzonen parallel zu gehen pflegt.
 
Wie schon in früheren Arbeiten erwähnt, haben 98 Prozent unserer erwachsenen Krebskranken bei Aufnahme in die Klinik zwei bis zehn pulpentote Zähne, damit also ebenso viele der gefährlichsten Giftfabriken in ihrem Körper, und dies, obwohl seit Jahrzehnten immer wieder auf die Gefahren hingewiesen wird, die mit jeder konservierenden Wurzelbehandlung (Avitalisierung) zwangsläufig verbunden sind.
 
So bitter es vielleicht auch sein mag, auf Herden sitzende, wertvolle Kronen oder Brückenpfeiler samt den dazu gehörigen oft kostbaren Prothesen opfern zu müssen, es muß als die einzige überhaupt mögliche Alternative in Kauf genommen werden, weil erfahrungsgemäß die Heilungschancen des Krebskranken - wie auch die jedes anderen chronisch Erkrankten - dadurch bedeutend verbessert werden können.


Auswirkungen der Zahnherde
Es hat sich gezeigt, dass es vier Wege gibt, über die sich Zahnherde auf den Organismus auswirken und zur Entstehung der Zweitschäden beitragen können.

1. Der „neurale" Weg
Wenn sich an irgendeiner Stelle des Transit-Mesenchyms ein „Herd" entwickelt, wird dieser Vorgang von den nervalen Endorganen des Herdbereichs in die zuständigen Zentren des Nervensystems projiziert. Die von einem Herd bzw. Störfeld ausgehende Irritation kann unter bestimmten Voraussetzungen den Mechanismus einer Neuralen Dystrophie zur Auslösung bringen, was sich durch lokalisierte Fernwirkungen in anderen Bereichen, aber auch als dystrophische Allgemeinstörung bemerkbar machen kann. Allen diesen Erscheinungen liegen depolarisierende Vorgänge in den betroffenen Nervenzellen und in den ihnen nachgeordneten Geweben der Peripherie zugrunde, wie dies schon in den fünfziger Jahren von FLECKENSTEIN und ERNSTHAUSEN nachgewiesen worden ist. Durch Ausschaltung des Primärherdes können die betroffenen Gewebe wieder repolarisiert werden. Das eklatanteste Beispiel einer Repolarisation ist das sog. „Sekundenphänomen".
 
Ferdinand HUNEKE, der Begründer der Neuraltherapie, hat vor etwa vier Jahrzehnten die Entdeckung gemacht, das durch Einspritzung eines nervbetäubenden Mittels an einen Primärherd die von diesem Herd in anderen Organen induzierten krankhaften Fernwirkungen augenblicklich symptomlos gemacht werden können. Diese als Sekunden-Phänomen bekannt gewordene Wirkung setzt in typischen Fällen bereits wenige Sekunden nach der Einspritzung ein und hält Stunden bzw. Tage an. Die Besserung stellt sich jedoch nur bei jenen Fernstörungen ein, für deren Entstehung der betäubte Herd verantwortlich ist. Das Sekunden-Phänomen ist von vielen Untersuchern - so beispielsweise von ASCHNER, GLASER, PISCHINGER u. a. - nachgeprüft und bestätigt worden.
 
Durch die Neuraltherapie kann nur die neurale Auswirkung eines Herdes beseitigt werden. Deshalb muß auch in den Fällen, wo die Neuraltherapie Erfolg brachte, der Herd beseitigt werden, um die latent verlaufende, toxische oder allergische Wirkung des Herdes auszuschallen. Umgekehrt müssen selbstverständlich auch jeder operativen Sanierung desensibilisierende und neuraltherapeutische Maßnahmen folgen.
 
Die einzige Ausnahme von dieser Regel betrifft beispielsweise blande Narben oder sonstige nicht entzündlich veränderte Stellen, die sich durch ausschließlich neurale Fernwirkung bemerkbar machen, ohne gleichzeitig auch toxische, mikrobielle oder allergische Sekundär-Phänomene hervorzurufen. Diese rein neural wirksamen Herde werden als Störfelder bezeichnet. R. VOLL und F. KRAMER haben neurale Wechselbeziehungen zwischen Zähnen und Körperperipherie zu sichern vermocht. Wie sie berichten, steht jeder einzelne Zahn mit bestimmten Organen in neurovegetativer Korrespondenz. (Siehe Abbildung)

 
2. Der „toxische" Weg
Die toxische Wirkung der Zahnherde dürfte für den Gesamtorganismus noch bedeutsamer sein als die neurale Störwirkung. Der Mechanismus dieser toxischen Fernwirkung und die Art der dabei beteiligten Toxine sind weitgehend
aufgeklärt worden,
 
Als Pulpengifte bezeichnet man generell die gangränösen Inhaltsstoffe der Pulpenhöhle und Ihrer Nebenräume, die bei entzündlicher Einschmelzung und fauliger Zersetzung des bakteriell infizierten Zahnmarks gebildet werden. Die Pulpengifte sind zweifellos echte Leichengifte (Nekrotoxine). Sie können daher definiert werden als Gemisch körpereigener und körperfremder (nämlich mikrobieller) Eiweißstoffe, sowie der hoch- und niedermolekularen Abbaustufen, die bei deren fermentaliver Zersetzung gebildet werden.
 
KELLNER definiert die Herdtoxine als organische oder anorganische Stoffe, die vom Organismus weder entgiftet, noch durch entzündliche Reaktionen abgebaut und zur Ausstoßung gebracht werden können und die daher oft im Bindegewebe eingelagert werden.
 
SPRETER von KREUDENSTEIN hat sich, angeregt durch Untersuchungen amerikanischer Forscher, mit dem Stofftransport in der Hartsubstanz des Zahnes befaßt. Er fand, das Heilmittel vier bis fünf Stunden nach Anwendung in den Querkanälchen wurzeltoter Zähne in einer Konzentralion nachweisbar sind, die nur wenig geringer ist als im Blut. Daß der Stoffaustausch aber auch in umgekehrtem Sinne vor sich gehen kann, ist erst kürzlich von BARTELSTONE (USA) und DJERASSI (Bulgarien) mitgeteilt worden. Wenn Radio-Jod (J-131) in den mit Amalgam abgedichteten Wurzelkanal eingeschlossen wird, kann es 20 Stunden später im Szintigramm der Schilddrüse nachgewiesen werden. Ebenso
können Farbstoffe aus dem abgedichteten Wurzelkanal und durch die Querkanälchen in Wurzelhaut, Mandeln und Lymphknoten des Halsbereichs ausgeschwemmt werden. Alle diese Ergebnisse beweisen eindeutig, das auch im wurzeltoten Zahn ein ungehinderter Stoffaustausch von innen nach außen und umgekehrt vor sich gehen kann. Auch die Pulpengifte, die in den nicht erfaßbaren Nebenräumen des Wurzelkanals und in den Querkanälchen der Hartsubstanz des avitalen Zahnes verblieben sind bzw. darin laufend weiter entstehen, werden sich also ungehindert im Organismus verbreiten und auswirken können.
 
Identität und chemische Natur der Nekrotoxine sind vor allem durch die Münchener Arbeitsgruppe SCHUG-KÖSTERS, HILLER und GAEBELEIN aufgeklärt worden.
 
Über die pathogene Bedeutung dieser „Endotoxine" haben die Untersuchungen der Arbeitsgruppe EGER-MIEHLKE in Göttingen Klarheit geschaffen. Sie hat geprüft, welche Veränderungen sich im gesunden Versuchstier ergeben, wenn genau definierte, kleinste Mengen der Endotoxine eines Granulom-Beutels eingespritzt werden.
 
- Die einmalige Injektion einer Kleinstdosis dieser Stoffe scheint eine Abwehr aktivierende Wirksamkeil entfalten zu können.
Bei mehrmaliger Injektion beginnen sich schwere Leberschäden bemerkbar zu machen, die innerhalb von Wochen den Tod der Versuchstiere zur Folge haben.
 
Neben den tödlichen Leberschäden fanden sich bei den Versuchstieren entzündliche und degenerative Veränderungen in allen Organen, vor allem in Gefäßen, Gelenken und Muskeln,
 
Die Versuche EGERs haben erstmals eindeutige experimentelle Beweise dafür erbracht, das durch Herdgifte Krankheilsvorgänge ausgelöst werden können, die dem klinischen Bilde typischer Herderkrankungen entsprechen, wie sie uns beim Chronisch-Kranken, vor allem aber beim Krebskranken, immer wieder begegnen.
 
Die gefährlichsten unter diesen Pulpengiften sind zweifellos die sog. Thio-Ather (z. B. das Di-methylsulfid), die bei der oxydativen Desaminierung und Dekarboxylierung schwefelhaltiger Aminosäuren - z. B. des Cystins und des Methionins - entstehen, wie dies von GAEBELEIN nachgewiesen wurde.
 
Bei Versuchsreihen, die in der Ringberg-Klinik durchgeführt wurden, konnte die BeoBachtung gemacht werden, das bei Patienten mit Zahn- und Mandelherden der Di-methyl-sulfid-Spiegel des Blutes deutlich erhöht ist Nach gründlicher Sanierung der Herde geht dieser Giftspiegel des Blutes innerhalb weniger Tage wieder auf normale Werte zurück. Diese Thioäther sind nicht nur strukturell, sondern auch wirkungsmäßig engstens verwandt mit Stickstoff-Lost und anderen „Gelb kreuz"-Kampfstoffen, wie sie im Ersten Weltkrieg zum Einsatz gekommen sind. Die extreme Toxizität der Thioäther als auch der „Gelbkreuz"-stoffe muß auf folgende Eigenschaften zurückgeführt werden:
 
- Sie verhalten sich schwach basisch, also „elektro-negativ", werden daher im Transit-Mesenchym bevorzugt gespeichert.
-  Sie sind fett- bzw. lipoid-löslich und haben daher eine ausgesprochene Neigung. sich in den lipoid-haltigen Gerüststrukturen der Zelle - insbesondere aber der Mitochondrien — anzureichern. Die Mitochondrien werden dadurch zerstört, ihre Lipide „denaturiert".
 
Sie haben das Bestreben, sich mit elektro-posiliven Metallionen zu verbinden, so z. B- also mit Eisen, Cobalt, Kupfer, Magnesium und vielen „Bio-Elementen", die als Co-Effektoren bzw. Aktivatoren zahlreicher Fermente wirksam und daher auch von unbedingt lebenswichtiger Bedeutung sind.
 
- Sie sind äußerst widerstandsfähig gegen Oxydation, können also nur sehr langsam entgiftet werden und bleiben daher im Bindegewebe liegen.
 
Diese Eigenschaften charakterisieren die Thioäther als ausgesprochene Fermentgifte, die nicht nur die aeroben Atmungsvorgänge, sondern auch viele weitere fermentative Umsetzungen zu blockieren imstande sind. Wie bekanntlich von WARBURG nachgewiesen worden ist, wird die Zelle durch Zerstörung ihrer Atmungsfermente in den Mitochondrien gezwungen, sich auf die genetisch ältere Möglichkeit der Energiegewinnung - nämlich auf den Gärungsstoffwechsel — zu beschränken. Sie wird dadurch in eine Krebszelle verwandelt. Es folgt daraus, das alle chemischen Verbindungen, welche die Atmungsfermente der Zelle unwirksam machen, eine Krebserzeugende Wirksamkeit entfalten, also „Carcinogene" sind, DRUCKREY (Heidelberg) hat u. a. festgestellt, das für die Umwandlung einer Normalzelle in eine Krebszelle eine bestimmte Menge — die „Krebserzeugende" Mindestdosis - eines Carcinogens erforderlich ist. Dabei ist es ohne Belang, ob diese Giftmenge auf einmal zugeführt wird oder beliebig lange in beliebig kleineren Dosen, weil Giftwirkungen sozusagen gespeichert werden, sich also summieren. Für die Entstehung der Spontankrebse des Menschen sind in erster Linie jene Carcinogene verantwortlich zu machen,
 
- die schon in allerkleinsten Mengen die Atmungsfermente behindern, ohne andererseits die Zelle gleichzeitig zu zerstören,
- die außerdem in dieser minimalen Konzentration ständig im Organismus vorhanden sind, entweder in diesem entstehen oder ihm von außen zugeführt werden, die sich also während der normalen Lebenserwartung allmählich und unmerklich zur Krebserzeugend wirksamen Gesamtmenge summieren können.
 
Es gibt schwerlich ein Carcinogen, das diesen Forderungen ähnlich vollkommen entspricht, wie das als Bestandteil der Pulpengifte nachgewiesene Diethylsulfid. Aus jedem einzelnen der vorhandenen nervtoten Zähne werden vom Augenblick des Pulpentodes an ununterbrochen — Stunde um Stunde, Jahr für Jahr - kleinste, nichtsdestoweniger aber in der Zelle bereits atmungslähmend wirksame Mengen dieser gefährlichsten aller Gifte in die Blutbahn abgegeben. Ob wir arbeiten oder uns erholen, ob wir schlafen oder wachen, ständig stehen die Atmungsfermente unter dem Beschuß dieser Gifte.
 
Die ständig im Blut kreisenden Pulpengifte ziehen in erster Linie die aktivsten Gewebe des Organismus in Mitleidenschaft. Je mehr Mitochondrien eine Zelle enthält, desto stärker wird sie auch durch die Ferment hemmende Wirksamkeil der Thioäther geschädigt werden können. Gerade die lebenswichtigen Organe
 
- nämlich Leber, Nervensystem, endokrine Drüsen, Herz und RES  bei denen unter Umständen ein Fünftel der Zellmasse aus Mitochondrien besteht, werden also in erster Linie betroffen sein. Je höher der Spiegel der Pulpengifte im Blut ist, desto schwerer sind auch die Auswirkungen.
Die Pulpengifte können auf dem Blutwege alle Zellen des Organismus erreichen und in diesen also „Zweitschäden" verursachen, auch die den Organen übergeordneten Leitsysteme stören, wodurch es noch zu einer zusätzlichen Schädigung der Organe kommt.
 
Die enge räumliche Verflechtung der Lymphgefäßsysteme des Kopfbereiches bringt es mit sich, daß die Zellen des Gehirns von den Giften der Kopfherde bevorzugt und ganz besonders schwer geschädigt werden können. Alle Lymphströme des Kopfbereichs fließen im Stausee des lymphatischen Rachenrings (im „WALDEYER´schen Rachenring") zusammen, um entgiftet zu werden. Entzündliche Schwellungen dieses Bereiches werden zwangsläufig eine Rückstauung der Lymphe zur Folge haben. Mit den Lymphströmen des Mund- und Rachenbereiches werden aber auch die noch unverdünnten Pulpengifte aus den Zahn- und Mandelherden in den WALDEYERschen Rachenring geschleust und im Falle einer Abflußbehinderung durch die Poren der Schädelbasis in die Lymphräume des Gehirns hinein gestaut. Die organischen Veränderungen der Hirnbasis — insbesondere aber der vegetativen Zentren des Gehirns — die MÜHLMANN (UDSSR) bei Krebskranken regelmäßig gefunden hat, könnten zwanglos als Folgen einer lebenslänglichen Schädigung durch die atmungshemmenden Herdtoxine des Kopfbereiches gedeutet werden.

Das Nervensystem wird durch Herdgifte also doppelt in Mitleidenschaft gezogen, nämlich
 - durch die im Herd beginnende aufsteigende Zerstörung der nervalen Leitungssysteme;,
- durch direkte toxische Schädigung des Nervengewebes. Das Ausmaß der Zwischenhirnschädigung (Di-encephalose) und der dadurch verursachten vegetativen Ermüdung des Krebskranken kann man aus den Funktionsausfällen ersehen, die dadurch hervorgerufen werden:
 
Die energetischen Impulse aus dem Zwischenhirn, die mit dem Elektro-Akupunktur-Gerät nach VOLL gemessen werden können, sind beim Herdkranken vermindert.  Der vegetative Tonus ist erschlafft, im Sinne einer „Regulationsstarre" entgleist und zwar beim Carcinom-Kranken im Sinne einer Vagotonie, beim Sarkomkranken im Sinne einer Sympathikotonie. (REGELSBERGER, GRATZL-MARTIN, RILLING u. a.)  - Regulation (und Tages-Rhythmus) des Säure-Basen-Haushaltes sind verloren gegangen. (SANDER)
 
- Auch die Regulation des Zucker-, Cholesterin- und Mineral Stoffwechsels und vieler anderer Stoffwechselgrößen ist weitgehend eingeschränkt. (HINSBERG)
 
Die vegetativen Ausfallserscheinungen bleiben selbstverständlich nicht ohne Einfluß auf den seelischen Zustand des Kranken. Der vegetativen Dystonie geht daher in der Regel auch eine neurasthenische Dystonie parallel.


3. Der „allergische" Weg

Die Giftwirkungen der Thioäther überschneiden sich mit den Folgen, die von höher molekularen Pulpengiften hervorgerufen werden, so beispielsweise
- von den denaturierten Eigenproteinen des Herdes
- von den mikrobiellen Fremdproleinen
- von den Halbproteinen und Polypeptiden. die bei deren Spaltung gebildet werden
- von deren Reaktionsprodukten
 
Diese Proteine und Halbproteine wirken als Antigene und können daher auch die Bildung von Immunkörpern provozieren, wobei sie den Organismus allergisch sensibilisieren. Dieser Vorgang ist nicht auf den Bereich des Herdes begrenzt, er kann die Gesamtheit des Organismus in Mitleidenschaft ziehen. Auch die im Blut kreisenden Thioäther haben u. a. die sehr gefährliche Eigenschaft, normale Zellbestandteile denaturieren zu können, wobei diese ihre arteigene Struktur verlieren und in Stoffe mit antigenen Eigenschaften verwandelt werden. Von der antigenen Umwandlung sind viele Bestandteile der Zelle gleichzeitig betroffen. Gegen alle diese Stoffe werden daher Antikörper gebildet, was letztendlich die Zerstörung der Zelle zur Folge hat.
 
Man bezeichnet diesen Abiaul als Autoimmunisierung und dessen Auswirkung als Autoaggression. Da die Organ zerstörenden Antikörper bzw. Abwehrfermente durch die Nieren ausgeschieden werden, können sie mit Hilfe der „ABDERHALDENschen Reaktion" im Harn nachgewiesen werden. Wir können auf diese Weise meist objektivieren, welche Organe Zweitschäden erlitten haben. (AB- DERHALDEN, DYCKERHOFF U. a.)
 
Das Ausmaß der Zweitschäden kann aber auch indirekt durch Vaccinebehandlung sichtbar gemacht werden. Die Anwendung von desensibilisierenden Impfstoffen, die aus Herdgiften hergestellt sind, kann von Reaktionen in allen durch Zweitschäden betroffenen Organen begleitet sein, die sich durch entsprechende lokale und allgemeine Symptome bemerkbar machen.
 
Diese Beobachtungen und Erfahrungen lassen erkennen, daß die Entstehung der Krebskrankheit über die Zweitschäden engstens mit dem fokalen Geschehen verbunden sein muß.


4. Der „bakterielle" Weg
Die bakterielle Aussaat dentaler Primärherde verläuft in der Regel mit kaum merklicher Symptomatik und kann die Bildung von „Sekundärherden" in anderen Organen zur Folge haben. Dazu gehören die Herde der Nasennebenhöhlen, der Gallenblase, des Blinddarms, der Prostata und des Nierenbeckens usw.
 
Vor allem kommt es durch eine bakterielle Aussaat auch zu Mikroherden in den Venen, die zu Mikrothromben führen und bei einer weiteren Belastung Thrombosen und Thrombophlebitiden mit evtl. Embolien zur Folge haben können. Die beim Krebskranken so häufig auftretenden Thrombophlebiliden und Thrombosen, als deren Ursache man allgemein die gestörte Stoffwechsellage bei der Krebserkrankung ansieht, sind nicht nur durch eine Dyskrasie des Krebskranken bedingt, sondern auch Auswirkungen der Zahnherde.
 
SHAKOW, Moskau, hat in Zusammenarbeit mit mehreren Kliniken eine interessante Untersuchung an über 1200 jugendlichen Internatszöglingen durchgeführt. Die Schüler mit avitalen Zähnen hallen in den sechs Jahren dreimal so viele Erkrankungen mit klaren Organbefunden wie die Schüler mit vitalen, gesunden Gebissen. Durch die Entfernung der avitalen Zähne konnten bei diesen jugendlichen Patienten bis 80 Prozent aller Erkrankungen ausgeheilt werden. Auch wir können bestätigen, daß die Sanierung der primären Kopfherde häufig eine Ausheilung der Sekundärherde - z. B. chronischer Entzündungen irgendwelcher Art - zur Folge hat. Rippenfell-, Lungen-, Nieren- und Venenentzündungen, sowie Thrombosen und Embolien können bei herdsanierten Patienten weit seltener beobachtet werden.
 
Die kausale Bedeutung von Zahn- und Mandelherden für die Entwicklung vieler innerer Erkrankungen ist seit vielen Jahrzehnten unbestritten anerkannt, so dass ihr bekanntlich auch therapeutisch Rechnung getragen wird. Um so unverständlicher — ja geradezu als Kunstfehler! — muß es erscheinen, diesen wichtigen Kausalfaktor ausgerechnet in der Krebstherapie unberücksichtigt zu lassen. Ein Kunstfehler ist es zweifellos auch. konservierende Methoden zur Anwendung zu bringen, die erfahrungsgemäß zwangsläufig gefährliche Herde entstehen lassen. Wir wissen heute, wie entscheidend der gesamte Organismus durch Kopfherde in Mitleidenschaft gezogen werden und welche katastrophale Folgen die Abtötung der Pulpa mit sich bringen kann. Auch der Zahnarzt wird also künftig nicht mehr umhin können, sich bei seiner Arbeit von den Geboten einer ganzheitlichen Betrachtungsweise leiten zu lassen und sich stets vor Augen zu halten, das es keine Wurzelbehandlung gibt, die nicht zwangsläufig auch Herde setzt.
 
Die Aufgabe des Zahnarztes ist erst in zweiter Linie eine kosmetische. In erster Linie sollte sie eine vorbeugende und heilende sein. Nicht die Erhaltung des Zahnes muss primäres Gebot sein, sondern die Erhaltung seiner Vitalität! Ist sie nicht mehr zu erreichen, so gibt es nur eine einzige richtige Behandlung: die sofortige Extraktion! Auch die schönste Goldkrone darf uns - so BIRCHER-BENNER - nicht darüber hinwegtäuschen, dass der darunter befindliche leblose Zahn nichts anderes ist, als ein „Leichnam im goldenen Sarge", dessen Verwesungsgifte den Organismus langsam aber sicher zugrunde richten!
 
Auch andere Kieferherde, so beispielsweise Ostitiden, Zysten, Fremdkörper, Zahnfleischentzündungen, Stellungsanomalien können eine Herdwirksamkeit entfallen. Es ist selbstverständlich, das auch diese Herde und Störfelder beseitigt werden müssen.
 
Der Zahnarzt sollte immer dessen eingedenk bleiben, daß er, wie kein anderer, berufen ist, durch verantwortungsbewußtes, vorausschauendes Handeln dazu beizutragen, der Entwicklung chronischer Erkrankungen vorzubeugen und vor allem die Krebsgefährdung entscheidend zu vermindern!"

Soweit auszugsweise die Erfahrungen von Dr. med. Joseph Issels.

 

Liebe Leser, Kollegen und Mediziner:
Nachfolgend finden Sie wichtige Infos im Zusammenhang mit dem Thema Zahnherde:

Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen:
Es werden Forschungsergebnisse oder Verfahren oder Methoden vorgestellt, die ich persönlich für hochinteressant halte. Ob die Ergebnisse in einigen oder mehreren Publikationen wissenschaftlich hinreichend gesichert sind, ist nicht gesagt. Die Schulmedizin verlangt hierfür randomisierte, multizentrische, placebokontrollierte klinische Studien und Veröffentlichungen in den führenden Fachzeitschriften.  Ich möchte Ihnen aber auch gerne schon lange vor dieser oftmals nicht zu bewältigenden Hürde interessante neue Ergebnisse zeigen.
Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen können!").

- Pressemitteilungen -


Herpesviren bei endodontischen Erkrankungen: Assoziierung des Epstein-Barr-Virus mit irreversibler Pulpitis und apikaler Parodontitis
Zahnherde - Artikel - Zahn-Onlne.de, Fachinfo 11/2008
Herpesviruses in Endodontic Pathoses: Association of Epstein-Barr Virus with Irreversible Pulpitis and Apical Periodontitis
Zahnherde Abstract Journal of Endodontics, Articles in Press, published online 03 November 2008


Epstein-Barr-Virus und orale Erkrankungen
Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal of Endodontics, hat eine Verbindungen zwischen dem Epstein-Barr-Virus und dem Mikroorganismus entdeckt, der irreversible Pulpitis und apikale Parodontitis verursacht.
Zahnherde Artikel - ZWP-Online, 11/2008


Die "Schlacht im Mund": 80–95% der Bevölkerung sind mit EBV infiziert
Zahnherde - Artikel - Zahnarztpraxis MR Prof. Dr.Otmar Seemann, Wien
Epstein-Barr virus in oral diseases
Zahnherde - Fulltext - Slots J et al.: J Periodont Res 2006; 41: 235-244; (Pdf. Dokument)


Herpesviren in der parodontalen Tasche sind infektiös! Parodontale Läsionen sind Nistplätze für Cytomegalie- und Epstein-Barr-Viren
Zahnherde - Artikel - Zahnarztpraxis MR Prof. Dr.Otmar Seemann, Wien
Periodontitis lesions are a source of salivary cytomegalovirus and Epstein-Barr virus
Zahnherde - Abstract - Saygun I, et al.:  J Periodont Res 2005 (40): 187-191


Die unsichtbare Gefahr: Zahntoxine und Enzymhemmung
Zahnherde Artikel - Dr. Johann Lechner, München

 

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  CFS - CENTER seit 1980 in Wuppertal, gegründet von Hp T. C. Hollmann
Leitung: Hansa Susanne Breidenbach, Heilpraktikerin
Schwerpunktpraxis gegen CFS - EBV - Chron. Erschöpfungs-/ Müdigkeitssyndrom (chronic fatigue syndrome = CFS)


Impressum 
 

     






                   
               
       H.S. Breidenbach                    Lieber leicht statt müde ...                                                                     


Liebe Patienten und Besucher -
Herzlich Willkommen!
      Wir finden bestimmt gemeinsam eine Lösung für Ihre Gesundheit!
         Vertrauen Sie unserer Kompetenz und Erfahrung, denn wir sind spezialisiert.
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                                  Beste Wünsche - Ihre Hansa Susanne Breidenbach
                               

                               

                                              

Das CFS (CFIDS) ist eine schwer belastende chronische Erkrankung (ICD-Code: G93.3) und komplexe Gesundheitsstörung, die von der Alltagsmedizin meist nicht richtig erkannt und auch nicht wirklich ernst genommen wird. Dabei sind die Folgen in jeder Hinsicht dramatisch. Etwa 300.000 Menschen (!!!)  leiden in Deutschland an CFS, wenn man die Zahl der angloamerikanischen Fälle auf Deutschland umrechnet, schätzt der Förderverein für CFS-Erkrankte - Fatigatio. Die meisten Patienten erkranken im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Frauen trifft es häufiger.CFS steht in Zusammenhang mit fundamentalen Veränderungen der Lebensweise und Umweltbedingungen sowie Funktionsstörungen des Immunsystems und tritt oft in Folge bestimmter Infektionserkrankungen auf (z.B. dem Epstein-Barr Virus), die als grippaler Infekt oder Mandelentzündung fehlgedeutet werden.
Infektionen, Hormonstörungen, Toxine, seelische Konflikte – für alle möglichen Ursachen des CFS finden sich Hinweise. Einige Experten vermuten ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren: Genetische Veranlagung, biochemische Veränderungen im Gehirn, geschädigtes Immunsystem gemeinsam mit einer viralen Infektion und psychischer Disposition. 
Meiner Erfahrung nach wird die akute Erschöpfung durch eine Virusinfektion * ausgelöst. Dadurch ergeben sich Veränderungen der Gehirnchemie
(Neurotransmitter und Hormon-Defizite (Serotonin, Cortisol), aber auch Neurotransmitter-Überschüsse (Glutamat, NMDA Rezeptoren).
Unsere Energiegeneratoren, die Mitochondrien sind belastet oder gar vermindert und es beginnt der sich selbst unterhaltende "Nitrostress" Zyklus mit allen negativen Folgen 
durch hochgiftige Stoffwechselprodukte. Durch den Nitrosativen Stress entsteht: Schmerz, Energiemangel und später die Multisystemerkrankung mit diversen Organstörungen.
Ein Teil davon läßt sich übrigens gut durch Megadosen einer bestimmten Vitamin B12 Form entgiften. Wirkt allerdings nur als Injektion, nicht oral. 


* Assoziierte Erreger (Die Erreger spielen eine bedeutende Rolle, sind aber nicht allein Ursache des Befindens)
- Epstein Barr (49%),
- Humanes Herpes Typ 6 (HHV- 6, 36%),
- Herpesviren,
- Borrelien,
- Clamydien,
- Candida (30%),

CFS ist charakterisiert durch eine lähmende geistige und körperliche Erschöpfung, sowie durch eine spezifische Kombination weiterer Symptome. 

Dazu gehören unter anderem:
- Ko
pfschmerzen, 
- Halsschmerzen, 
- Gelenk- und Muskelschmerzen, 
- Konzentrations- und 
- Gedächtnisstörungen, 
- nicht erholsamer Schlaf, man wacht wie gerädert auf. 
- Druckschmerzhaftigkeit und Schwellung der Lymphknoten 
- sowie eine anhaltende Verschlechterung des Zustands oft nach - geringsten körperlichen Anstrengungen. 

Definition des chronischen Erschöpfungssyndroms von Fukuda et al.:
- Erstmalig auftretender Erschöpfungszustand, der länger als sechs Monate andauert, 
   sich durch Ruhe nicht bessert und die Lebensqualität erheblich einschränkt. 
- Krankheiten, die diese Symptome ebenfalls hervorrufen können, müssen sicher ausgeschlossen sein.

 
Symptome: 
- Erschöpfung, Müdigkeit

– vermindertes Kurzzeitgedächtnis und Konzentrationsschwierigkeiten
– Halsschmerzen
– Muskelschmerzen
– Empfindliche Lymphknoten an Achseln und Hals
– Gelenkschmerzen
– Kopfschmerzen (eines neuen Typs, Muster oder Schweregrades)
– Zustandsverschlechterung nach Anstrengung
– Schlafstörungen

Was erhärtet den CFS-Verdacht?
Neben den Fukuda Kriterien gibt es die -> CFS-Kanadischen Klinischen Kriterien von 2003.

5 Formen von Fatigue erlebe ich bei meinen Patienten:
1- Aufgekratzte Erschöpfung, bei der man sich überstimuliert fühlt, aber nur wenig Energie hat.
2- Benebeltsein (brain fog), d.h., mentale oder kognitive Beeinträchtigung, die mit der Erschöpfung zusammenhängt.
3- Bleierne Erschöpfung mit Schweregefühl und Immobilisierung, bei der man unfähig zu anhaltender Aktivität ist.
4- Grippe-ähnliche Erschöpfung, d.h. eine Schwäche mit grippeähnlichen Symptomen.
5- Zustandsverschlechterung nach Belastung, d.h. ein Mangel an Energie infolge von geringfügiger Aktivität.



Verschiedene Auslöser führen zu tiefgreifenden neuroendokrinen, hormonellen und auch immunologischen Anpassungsreaktionen.
Differentialdiagnostisch müssen andere Störungen und schwerwiegende Erkrankungen als Ursache der Erschöpfung ausgeschlossen bzw. abgegrenzt werden, beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion.
 
Wir bieten Ihnen als CFS / EBV Schwerpunktpraxis unsere langjährige Erfahrung in Spezialdiagnostik und Therapie 
Es gilt dabei virale Belastungen (EBV, HH-6.....) zu erkennen und die Immunlage zu beurteilen. 
Sowohl eine Abwehrschwäche (Th1 Schwäche, Th2 Dominanz), als auch eine chronische Immunaktivierung gilt es zu heilen. 
Dharam Ablashi (HHV6 Foundation, Nevada) hob hervor, dass eine Reaktivierung von Viren sehr stark mit CFS/ME verbunden ist. 
Wir wissen jetzt, dass hohe Titer von EBV- oder HHV6-IgG wahrscheinlich die Folge einer Reaktivierung sind, und dass diese durch eine antivirale Therapie angegangen werden kann.

Das aktuelle Therapiekonzept:

1- Neuro-/ Hormonregulation  ( Serotonin-, Glutamat-, Cortisol- und DHEA-Regulation )
2- Mitochondrienfunktion / Nitrostress
(Cellsymbiosis, Mikronährstoffe nach neuesten Erkenntnissen...)
3- Immunthera
pie (Wir bieten dazu eine elegante individuell maßgeschneiderte antivirale Th1 /Th2 basierte Immuntherapie an.
    In den letzten Jahren habe ich mehr als 1.400 Zytokinmessungen (Immun-Botenstoffe) zur Wirksamkeit unserer Palette 
    an biologischen Immuntherapeutika durchgeführt. Von der Erfahrung können Sie profitieren.
4- Allgemeinmaßnahmen (Psyche- Seele, Lebensführung, Hochleistungsernährung und adäquates aerobes Aufbautraining...)


Und eine Kleinigkeit können Sie direkt umsetzen:
In einer Pilotstudie von Prof. Steve Atkin et al. kam es zu einem interessanten Resultat: Dunkle Schokolade könnte demnach chronische Erschöpfung bessern. Die Teilnehmer durften jeden Tag 45 Gramm dunkle Schokolade essen. Kakaogehalt: > 70 %


Es grenzen viele weitere diagnostische Themen an.

Wichtige Links:

- Nitrostress  NO-O-NOO ! Stress wird von uns als Grundlage im therapeutischen Konzept 
  (im Sinne von Prof. Martin Pall ) beachtet.
- Neurostress  Die Befindlichkeit und die Erschöpfung..)
- Mitochondrien -Kraftwerke unserer Zellen
- Epstein-Barr Virus Erkrankung, 
- Burnout Syndrom, 

- Borreliose - leider gibt es oft doppeltinfizierte Patienten: EBV + Boreliose
- Umweltbelastungen 
- Vitalstoffbedarfsanalyse
- Stoffwechselprofil - Vitaminbedarf 
- Depressionen
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Multiple-Sklerose,  
- Fibromyalgie, 
- Krebserkrankung  

Bei der Behandlung dieses sehr komplexen Krankheitsbildes stehen zu Beginn spezielle Laboranalysen zur Differenzierung der Ursachen an. Unsere Diagnostik basiert auf der Bestimmung des neuroendokrinen Funktionsstatus sowie ggf. Analyse des immunologisch-inflammatorischen Geschehens und des Mikronährstoffstatus. Die hierbei gewonnenen Ergebnisse bilden die Grundlage für eine gezielte, natürliche und ganzheitliche Behandlungsmethode in Form einer eleganten maßgeschneiderten Therapie.

Da das CFS oft fälschlicherweise mit einer Depression verwechselt wird, führe ich hier einmal die differentialdiagnostischen Kriterien auf

Differentialdiagnose CFS - Depression:

CFS Depression
Infektiöser Beginn in mehr als 80% der Falle Tritt nur selten infolge einer Infektion auf
Erschöpfung ist ein notwendiges Kriterium für die Diagnose Eine Veränderung der Stimmungslage ist notwendige Bedingung für eine Diagnose
Schwere Erschöpfung haben 100% Schwere Erschöpfung haben 28%
Muskel- und/oder Gelenkschmerzen und erhebliche Kopfschmerzen
Gewöhnlich nicht mit einer Schmerzsymptomatik verbunden
Schwankungen der Symptomatik im Tagesverlauf, wobei der Nachmittag die schlimmste Zeit des Tages ist Schwankungen der Symptomatik im Tagesverlauf, wobei der Vormittag die schlimmste Zeit des Tages ist.
Orthostatische Intoleranz (Blutdruck sackt ab). Tachychardien (Herzklopfen) und andere autonome Dysfunkttonen treten häufig auf (Rowe & Calkins, 1998)
Keine Verknüpfung mit autonomen Symptomen
Immunologische Manifestationen einschließlich druckempfindlicher Lymphknoten, Halsschmerzen und Überempfindlichkeiten gegenüber Chemikalien und Nahrungsmitteln
Keine Verknüpfung mit immunologischen Symptomen

 

Verlust der thermostatischen Stabilität, Intoleranz gegenüber Temperaturextremen
Keine Verknüpfung mit thermostatischer Instabilität
Erschöpfung wird durch körperliche oder geistige Anstrengung verschlimmert haben 84% aller CFS ler
Erschöpfung und Stimmungslage verbessern sich mit körperlicher Betätigung
Verminderung positiver Gefühle (Energie. Schaffensfreude, Fröhlichkeit) Verstärkung negativer Gefühle (Apathie, Hoffnungslosigkeit. Selbstmordgedanken, Selbstvorwürfe)
Einschlafstörung haben 53%
Einschlafstörung 26%
Frühes Erwachen haben 19%
Frühes Erwachen haben 58%

Hoffnungsvoll oder unbedingtes gesund-werden-wollen. Ergreift Initiative bei der Suche nach Behandlung

Hoffnungslos und hilflos, geringe Fähigkeit, etwas zu bewirken, Schuldgefühle, geringe Selbstachtung, hängt nicht am Leben
Kinder haben eine bessere Prognose als Erwachsene Kinder haben eine schlechtere Prognose als Erwachsene
Grippeartige Episoden haben 54%
Grippeartige Episoden haben 15%
Cortisol Tagesprofil tief Cortisol Tagesprofil hoch
Niedriger Hautwiderstand (Decoder-Messung bei uns) Hoher Hautwiderstand (Finger zu Finger)
3-4 Grad höhere Hauttemperatur der Extremitäten  Niedrigere Hauttemperatur (Finger)
CFS Depression

 

Aus formaljuristischen Gründen ist eine andere Darstellung des Themenkomplexes wie z.B. die Beschreibung von Fallbeispielen gebesserter oder geheilter Patienten nicht gestattet. Wir beschränken uns deshalb auf sachliche und allgemeinzugängliche Informationen. Fragen sie mich im Rahmen eines vertraulichen Gespräches nach den für Sie besten Möglichkeiten.

 


An dieser Stelle Dissertationen und wichtige Arbeiten zum Thema:

Zusammenhang zwischen körperlichen und mentalen Leistungsdefiziten bei Tumorpatienten mit Fatigue-Syndrom
Aus der Medizinischen Klinik III (Hämatologie, Onkologie und Transfusionsmedizin), Bereich Sportmedizin, Campus Benjamin Franklin der Medizinischen Fakultät Charité
Universitätsmedizin Berlin, Gutachter: 1. PD Dr. med. F.C. Dimeo, 2. PD Dr. med. D. Lüftner, 3. Prof. Dr. H. Bertz. Zur Erlangung des akademischen Grades Doctor medicinae (Dr. med.)
CFS Dissertation - Vorgelegt von Alina Voigt aus Berlin, Datum der Promotion: 19.09.2008 (Pdf. Dokument)


Klinische Studie über die Wirkung der Großen Eigenblutbehandlung mit Ozon auf die Befindlichkeit von Patienten mit Chronischem Müdigkeitssyndrom
Zur Erlangung des Doktorgrades der Hohen Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1. Gutachter: Frau Prof. Dr. med. Karin Kraft, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universitätsklinik Rostock, 2. Gutachter: Herr Prof. Dr. med. Georg Nickenig, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Universitätsklinik Bonn. Aus der Medizinischen Universitätsklinik Bonn Direktor Prof. Dr. H. Vetter
CFS  Dissertation - Vorgelegt von Wilfried Jürgen Müller aus Essen, Tag der Mündlichen Prüfung: 09.07.2007 (Pdf. Dokument)

 


Physiology and Neurobiology of Stress and Adaptation: Central Role of the Brain
BRUCE S. McEWEN, Alfred E. Mirsky Professor and Head, Harold and Margaret Milliken Hatch, Laboratory of Neuroendocrinology, The Rockefeller University, New York
CFS Full article  - New York, Physiol Rev, July 1, 2007; 87(3): 873 - 904. (Pdf. Dokument)


Abnormal Thermoregulatory Responses in Adolescents With Chronic Fatigue Syndrome: Relation to Clinical Symptoms
Vegard Bruun Wyller, Kristin Godang, Lars Mørkrid, Jerome Philip Saul, Erik Thaulow and Lars Walløe
CFS Full article - Pediatrics 2007;120;e129-e137 DOI: 10.1542/peds.2006-2759 (Pdf. Dokument)


Immune and Endocrine Function in Burnout Syndrome
P. M. C. Mommersteeg, C. J. Heijnen, A. Kavelaars, and L. J. P. van Doornen
CFS Article - Psychosom Med, November 1, 2006; 68(6): 879 - 886.


Disturbed Neuroendocrine-Immune Interactions in Chronic Fatigue Syndrome
Annemieke Kavelaars, Wietse Kuis, Lidewij Knook, Gerben Sinnema, And Cobi J.Heijnen, Departments of Pediatric Immunology (A.K., W.K., L.K., C.J.H.) and Psychology (G.S.), Wilhelmina Children’s Hospital of the University Medical Center Utrecht, 3584 EA Utrecht,The Netherlands, 0021-972X/00/$03.00/0
CFS Full article - The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism,The Endocrine Society, 2000 (Pdf. Dokument)

 

Für nachfolgende Pressemitteilungen gilt es unseren Disclaimer zu beachten. Inhalte der verlinkten Seiten spiegeln nicht unbedingt unsere Meinung wieder, sondern dienen der freien Meinungsbildung und einer möglichen Diskussion.


Das Chronische Müdigkeitssyndrom: Völlig erschöpft wird der Alltag zur ständigen Qual
Möglicherweise funktionieren auch die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, nicht mehr richtig.
CFS Artikel - Stuttgarter Zeitung, 16.09.08


Fatigue-Syndrom: Kognitive Verhaltenstherapie hilft
CFS Artikel - Deutsches Ärzteblatt, 20.08.08


Chronisches Müdigkeitssyndrom: Was kann die Symptome bei Erwachsenen und Kindern lindern?
CFS Artikel - Gesundheitsinformation, 25.07.08


Wenn Erschöpfung chronisch wird
CFS  Artikel - Stern-Artikel aus Heft 1/2008


Wie Schlafentzug die Seele beutelt: Schlafentzug macht reizbar und führt zu irrationalem Verhalten
CFS  Artikel - Focus Online, 23.10.07


Warum Entzündungen müde machen
CFS  Artikel - MS-life, 12.09.07


Kleine Pilotstudie liefert entsprechende Hinweise: Bessert dunkle Schokolade Chronic Fatigue?
CFS Artikel - Ärztliche Praxis, 01.10.07


Der Infektionszusammenhang - Interleukin 10 (Th2)
CFS Artikel - CFS-Forum


Chronic Fatigue Syndrom - im Ausland erkannt, in Deutschland noch immer verkannt
CFS Artikel - News Ticker, Presseportal für Redaktionen und Pressestellen, 08.05.07


"Fatigue": Quälende Müdigkeit und Erschöpfung
CFS  Artikel - Rosenheimer Nachrichten, Autor Dr. Peter Holzhauer, 26.04.07


Erschöpfung: Wenn Müdigkeit krank macht
CFS  Artikel - HR-Online, 15.02.07


CFS - Chaos im Immunsystem
CFS Volltext - MedPlus, Kontaktadresse Deutschland Düsseldorf, 2004 (Pdf.)


Zwei Jahre FIT – das Fatigue-Telefon des Krebsinformationsdienstes KID im Deutschen Krebsforschungszentrum
CFS Artikel  - Online Zeitung Mensch & Krebs, 08.08.06


Stagnation des Leber-Qi, Gan Qi Yu Jie
Die Stagnation kann zu einer Schwäche bzw. Erschöpfung des Leber-Qi führen, die durch besonders starke Müdigkeit gekennzeichnet ist (Fatigue-Syndrom). ...
CFS  Artikel  - Akupunktur Aktuell, 08.08.06


Fatigue: Störungen der Leber
CFS  Artikel - Akupuntur Aktuell, 04.08.06


Das chronische Erschöpfungssyndrom – die rätselhafte Müdigkeit
CFS  Artikel - JournalMed, 12.05.06


Forscher finden biologische Grundlage des CFS: Chronische Fatigue liegt in den Genen
Ergebnisse der größten Studie zum chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) lassen vermuten, dass spezifische Gene und Genmuster bei der Entwicklung der Krankheit beteiligt sind.
CFS  Artikel - AltaMeda, 21.04.06

*Ergebnisse der Studie veröffentlichte das Journal "Pharmacogenomics"
CFS  Abstract - Pharmacogenomics, April 20, 2006


Fatigue – eigenständiges Symptom oder „Nebenwirkung"?
Das Symptom Fatigue ist das Ergebnis einer Integration komplexer, auf verschiedenen Ebenen zerebraler Funktionen empfangener und verarbeiteter Signale. Die Vielfalt der zugrunde liegenden Pathomechanismen nutzt vergleichsweise wenige, untereinander mehrfach kommunizierende Signalwege. Dennoch ist es bisher aus verschiedenen Gründen nicht gelungen, eine breit einsetzbare, wirksame und spezifisch auf die Beseitigung des Symptoms Fatigue zielende pharmakologische Intervention zu entwickeln.
Christoph von Schilling, Klinikum rechts der Isar, III. Medizinische Klinik, München,
CFS  Artikel - Zeitschrift online - Ausgabe 06-04

 

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